Patagonische Pumas -
Eine Fotoreise |
Patagonische Pumas - Eine Fotoreise |
Pumabeobachtungsreisen – Auf der Suche nach dem König der Anden
Diese Tour widmet sich der Aufspürung, Beobachtung und dem Fotografieren von Pumas in der entlegenen und umwerfenden patagonischen Wildnis des Torres del Paine Nationalparks und der nahegelegenen Farm Estancia Laguna Amarga.
Far South Expeditions ist ein komplett lokaler Reiseveranstalter mit Sitz in Chile und führt hier im Torres del Paine seit mehr als 20 Jahren Pumareisen durch. Dieser Ort gilt als weltweit bester Platz für die Beobachtung dieser majestätischen, inspirierenden Raubtiere der Anden. Schliessen Sie sich unseren professionellen, ortsansässigen, naturbegeisterten Gästeführern und Pumaaufspürern an und geniessen Sie einmalige Erlebnisse am Ende der Welt.
Der Torres del Paine Nationalpark wird von den Gästen häufig als einer der schönsten und grossartigsten, wilden Orte auf unserem Planeten gelobt und auch als das 8. Weltwunder der Natur bezeichnet. Er bildet ein entlegenes Schutzgebiet für Wildtiere, welche hier i.d.R. relativ zahm sind. Es ist nichts Aussergewöhnliches, entspannte, neugierige Guanakos, Füchse oder andere Tiere in unmittelbarer Nähe zu sehen. Das Sichten des einsamen Jägers, der durch die weiten, öden Hügel zieht, ist jedoch etwas ganz Anderes.
Pumabeobachtungsreisen. Diese Expedition wurde entwickelt, um diese grosse und elegante Katze in einer der wildesten Gegenden ihres gesamten Verbreitungsgebiets auf dem Kontinent aufzuspüren, zu beobachten und zu fotografieren. Wir sind Vorreiter der Pumatouren hier in Patagonien und arbeiten seit jeher gemäss unserem strengen Umweltethos. Zudem stehen wir in engem Austausch mit den Parkbehörden und -wächtern, da für uns das Wohl der Tier- und Pflanzenwelt oberste Priorität hat.
Ganz die neuen Anordnungen betreffend Pumabeobachtung und Fotosafaris des Nationalparks befolgend, halten wir uns innerhalb des Parkperimeters nur auf den offiziellen Strassen und erlaubten Wegen auf. Bei der Estancia Laguna Amarga ihrerseits sind wir einer von ganz wenigen, auserwählten Reiseveranstaltern, welche auf ihrem eindrücklichen, privaten Grundstück zugelassen sind. Die Ranch liegt gleich an den Nationalpark angrenzend und widmet sich ausschliesslich der Bewahrung des Pumas und seines natürlichen Lebensraumes. Es ist dies auf dem Grundstück dieser Estancia, wo wir den Grossteil unserer Anstrengungen unternehmen, den patagonischen Puma zu sehen, zu studieren und abzulichten. Patagonische Pumas Eine Fotoreise.
Die Patagonischen Pumas, insbesondere diejenigen, welche rund um den Torres del Paine Nationalpark leben, sind die grösste aller in Amerika vorkommenden Rassen. Dank der ungewöhnlich hohen Populationsdichte hat sich dieser Nationalpark mit seiner unmittelbaren Umgebung zum weltweit begehrtesten Ort für die Pumabeobachtung und -fotografie gemausert. Die grosse Anzahl von Pumas ist primär auf den stetig wachsenden Guanakobestand in den Patagonischen Steppen zurückzuführen. Zudem kann der Puma seit einigen Jahren einen hohen Schutz geniessen.
Schliessen Sie sich uns an auf der Suche nach Wildtieren des Torres del Paine Nationalparks und im Speziellen nach einem seiner verschwiegensten und Ehrfurcht einflössenden Bewohners, dem Puma. Pumabeobachtungsreisen. Patagonische Pumas Eine Fotoreise.
Nächste Touren |
1. - 6. Juli 2026
1. - 6. September 2026
23. - 28. Oktober 2026
6-Tages-Tour mit Beginn in Punta Arenas, Chile
Max. Gruppengrösse: 6 Gäste
Anfrage Verfügbarkeiten - Klicken Sie bitte hier |
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Patagonische Pumas © Claudio F. Vidal, Far South Expeditions
Reiseverlauf in Kürze |
Tag 1 • Treffpunkt in Punta Arenas oder Puerto Natales, Chile – Transfer nach Cerro Castillo (5 Nächte)
Tage 2-5 • 4 Tage Pumabeobachtung auf der Estancia Laguna Amarga
Tag 6 • Torres del Paine – Fahrt zurück nach Puerto Natales oder Punta Arenas
Höhepunkte der Reise |
• Eine Reise, ausgerichtet auf maximale Chancen zur Beobachtung und Ablichtung von Pumas in der Wildnis
• Aufspürung von Pumas frühmorgens und spätabends; Pause am Mittag, während die Pumas in der Ruhephase sind
• Reiseleitung durch einen erfahrenen, sachkundigen Führer sowie einen unserer Pumaaufspürer
• Tiefgründige Erkundung der Geschichte von Fauna und Flora im Torres del Paine Nationalpark, UNESCO Biosphärenreservat
• Interessante Anordnung von Säugetieren und Vögeln, welche nur in den südlichen Anden und in Patagonien anzutreffen sind
• Lesen Sie ebenfalls den Beschrieb zu unserer Reise “Pumas, Pinguine und Wale”. Bitte hier klicken. Patagonische Pumas Eine Fotoreise.
Reisekarte |
Detaillierter Reiseplan samt Aktivitäten |
An jedem Tag unserer Reise haben wir ein straffes Programm, welches voll und ganz auf die Pumaaufspürung und -beobachtung ausgelegt ist. Im Osten, anschliessend an die Parkgrenzen, werden wir auf dem Privatgrundstück der Estancia Laguna Amarga die guanakoreichen Jagdgründe der Pumas begutachten. Es handelt sich um die gleiche Art von Lebensraum wie innerhalb des Parks. Die Region zwischen dem nördlichen Ufer des Sarmientosees, der Laguna Amarga und der Laguna Azul ist wohlbekannt für seine enorme Dichte an wildlebenden Pumas. Sie gilt als eine der weltweit höchsten Konzentrationen dieser Tiere.
Ein typischer Tag im Gelände beginnt relativ früh. Die genaue Uhrzeit hängt primär von der Jahreszeit ab. In diesem Zusammenhang ist wichtig, sich die hohe geografische Breite (51°) Patagoniens vor Augen zu halten. Im Frühjahr und Sommer haben wir sehr viel längere Tage als im Herbst und Winter. Wir nehmen ein zeitiges Frühstück und brechen gleich anschliessend auf. Die Fahrt von unserem Hotel im Weiler Cerro Castillo bis zur Estancia Laguna Amarga, wo wir die Pumas suchen und beobachten, dauert rund eine halbe Stunde. Währenddessen kontaktiert Ihr Reiseleiter den Pumaaufspürer, um sich über den genauen Standort der einzelnen Tiere zu informieren.
Unser Pumaaufspürer patrouilliert die Pumakorridore im Fahrzeug und zu Fuss. Aufgrund seiner Erkenntnisse planen wir unsere 2-3 km lange Wanderung auf dem Grundstück der Ranch. Hier haben wir die Freiheit und Erlaubnis, uns ausserhalb von etablierten Pfaden zu bewegen, während wir die Pumas suchen und beobachten. Es handelt sich um gemässigte Wanderungen. Es wird also ein Mindestmass an körperlicher Fitness vorausgesetzt, damit Sie mit dem Rest der Gruppe mithalten können. Die Topographie ist i.d.R. nicht allzu anforderungsreich. Es sind Höhenunterschiede von rund 50-250 m zu bewältigen. Die Gruppe bewegt sich jedoch in gemächlichem Tempo. Die maximale Erhebung dieser Reise liegt auf 300 müM. Sie müssen in der Lage sein, Ihr eigenes Gepäck zu tragen. Sollte Ihnen dies Schwierigkeiten bereiten, bitten wir Sie, im Vorfeld mit Ihrem Reiseleiter Kontakt aufzunehmen. Unsere Unternehmung stellt keine Träger zur Verfügung. Wir sind jedoch stets gewillt, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und Ihnen die benötigte Unterstützung zu organisieren.
Die Pumas sind i.d.R. nachts sowie frühmorgens und spätabends aktiv. Es ist hauptsächlich in diesen Stunden, dass sie ihr Gebiet durchstreifen, Guanakos und andere Tiere jagen, mit ihrem Nachwuchs interagieren oder zwischen ihrem Jagdgebiet und dem Versteck pendeln. Entsprechend drehen sich auch unsere Aktivitäten rund um diese von den Wildkatzen bevorzugten Zeiten. Jeden Tag fahren wir früh morgens zur Estancia und widmen uns dem Auspüren der Pumas. Je nach Verlauf der ersten Stunden, der allgemeinen Situation auf der Estancia und weiteren Faktoren, verlängern wir die Session oder aber verlassen das private Grundstück und kommen am Abend für eine zweite Session zurück. Diese Entscheidung wird situativ und vor Ort gefällt, und ist stets darauf ausgerichtet, bestmögliche Erlebnisse mit den Pumas zu gewähren, wobei auch das Wohlbefinden der Tiere von zentraler Bedeutung ist. Die maximale Dauer, die wir der Pumasuche und -beobachtung widmen, ist in beiden Fällen in etwa gleich, unabhängig davon, ob wir zwei reguläre oder eine lange Session machen.
Normalerweise haben wir die Möglichkeit, untertags im Park weitere Wildtiere zu beobachten und zu fotografieren. Alternativ gönnen wir unseren Gästen auch etwas individuelle Freizeit zum Ruhen und um ihre Batterien wieder aufzuladen, damit sie am Abend fit sind für die zweite Pumasession. Die konkrete Gestaltung des Tagesprogramms hängt stark von den aktuellen Licht- und Wetterverhältnissen ab.
Das Modell der Estancia Laguna Amarga ist ein Vorzeigebeispiel darin, wie das natürliche Verhalten der Pumas und in ihre Privatsphäre bestmöglich geschützt und vor menschlichen Einflüssen bewahrt werden kann. Die Zahl der täglichen Besucher ist begrenzt und jeder Gästegruppe wird ein spezifischer Teil des Grundstückes zugeteilt, welcher sich von Tag zu Tag ändert. Somit konzentriert sich die Beobachtung auf individuelle Tiere innerhalb des zugewiesenen Sektors und ein Überlappen von mehreren Besuchergruppen wird verhindert.
Für die Tage im Gelände werden uns Picknicks, Zwischenverpflegungen und Getränke zur Verfügung gestellt. Später am Abend nehmen wir im Hotel ein warmes Abendessen ein. Alternativ kann dieses auch in einem Restaurant im Park serviert werden. Die Entscheidung, wo wir zu Abend essen, hängt von der Tageslänge und somit von der Jahreszeit ab.
Ein Pumaweibchen in Begleitung seiner Jungen vor der eindrücklichen Bergkulisse und dem endlosen Himmel zu sehen, ist wohl eines der grossartigsten Schauspiele in dieser Region der Erde. Zusammen mit unserem Reiseleiter und dem Pumaaufspürer folgen wir den Tieren in diskretem Abstand. Ferngläser und -rohre helfen uns dabei, die Pumas trotz Distanz klar und detailliert zu sehen. Die Annäherungsdistanz variert, jedoch ist ein Mindestabstand von 50 m vorgeschrieben. Gewisse Individuen sind manchmal sehr neugierig und relativ zahm, da sie an die menschliche Präsenz gewöhnt sind. Diese Tiere sind natürlich unsere Stars. Selbstverständlich gilt es aber in jedem Falle, ihre Privatsphäre und ihren Raum zu respektieren. Wir müssen uns daher darauf einstellen, die Tiere aus grösserer Entferung zu sehen. Dies bedingt, dass wir unsere grössten Objektive (> 400 mm) mitführen, um trotz Distanz bestmöglich von den sich bietenden Möglichkeiten zu profitieren. Wir empfehlen, ein (Einbein-)Stativ mitzubringen. Eine Leichtgewichtausführung aus Kohlefaser ist dabei stets die beste Option.
Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir noch nach weiteren Tieren wie bspw. dem Andenkondor (Vultur gryphus) und dem Chileflamingo (Phoenicopterus chilensis) Ausschau halten. Zudem haben wir gute Chancen, das allgegenwärtige Guanako zu fotografieren. Weitere heimische Wildtierarten wie der Südandenhirsch (Chilenischer Huemul; Hippocamelus bisulcus), der Patagonische Skunk (Conepatus humboldtii) und die zwei Hundearten Graufuchs (Pseudalopex griseus) und Andenschakal (Lycalopex culpaeus) sind im Park ebenfalls anzutreffen. Pumabeobachtungsreisen. Patagonische Pumas Eine Fotoreise.
Sie treffen Ihren Reiseführer in Ihrem Hotel oder am Flughafen. Gemeinsam werden wir danach in einem Privatwagen ins Dorf Cerro Castillo gebracht. Während der Fahrt halten wir Ausschau nach Guanakos, dem Graufuchs und dem Patagonischen Skunk. Zudem geniessen wir die ersten Blicke auf den hier typischen Scheinbuchenwald (Nothofagus). Ihr Reiseleiter erklärt Ihnen Spannendes und Wissenswertes zur Natur, Kultur und Geschichte der Gegend. Torres del Paine gilt als eines der grossartigsten Naturspektakel in Patagonien. Fahrt von Punta Arenas nach Puerto Natales (3 h) und von dort weiter nach Cerro Castillo (45 min).
Übernachtung im Hotel Ovejero Patagonico, Cerro Castillo, Torres del Paine (Mittag- und Abendessen) (Reiseleitung)
An den Tagen 2-5 haben wir ein straffes Ganztagesprogramm für die Pumabeobachtung. Ganz im Osten des Nationalparks sowie auf dem Grundstück der Estancia Laguna Amarga inspizieren wir die Jagdreviere der Pumas. Mit den Eigentümern der Estancia haben wir eine exzellente Beziehung und sie garantieren uns einen Spezialzutritt. Die Gegend zwischen dem Nordufer des Sarmientosees, der Laguna Amarga und der Laguna Azul gilt weltweit als eine der Regionen mit der höchsten Dichte an wildlebenden Pumas.
Die Hauptaktivität des Tages ist das Auffinden und die Beobachtung von Pumas auf der Estancia Laguna Amarga. Täglich haben wir je zwei Puma-Sessionen (eine am Morgen und eine am Abend), oder aber eine verlängerte Morgensession. Nach dem Puma Tracking haben noch Zeit, um ausgewählte Teile des grossartigen Torres del Paine Nationalparks zu besuchen, und dort nach weitere interessanten Tieren wie Gürteltier, Graufuchs oder Patagonischer Skunk Ausschau zu halten.
Übernachtung im Hotel Ovejero Patagonico, Cerro Castillo, Torres del Paine (Frühstück, Mittag- und Abendessen) (Reiseleitung und Pumaaufspürer)
Während des Vormittags führen wir unsere Erkundungen in gewissen Teilen des Parks oder angrenzenden Gebieten fort. Später am Tag fahren wir zurück nach Punta Arenas oder Puerto Natales, wo unsere Reise endet. Gerne organisieren wir Ihnen auf Wunsch Ihre Weiterreise nach El Calafate (Südargentinien).
(Frühstück, Mittagessen) (Reiseleitung) Pumabeobachtungsreisen.
Daten und Preise |
Reisecode | TDP02 |
Reisedauer | 6 Tage, 5 Nächte |
Beginn/Ende | Punta Arenas oder Puerto Natales, Chile |
Daten | 1. - 6. Juli 2026 |
1. - 6. September 2026 |
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23. - 28. Oktober 2026 |
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6. - 11. Dezember 2026 |
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10. - 15. Januar 2027 |
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3. - 8. April 2027 |
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14. - 19. Juli 2027 |
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23. - 28. Oktober 2027 |
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6. - 11. Dezember 2027 |
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Preis pro Person (USD) | $5,398 (2025) |
Zuschlag Einzelzimmer (USD) | $400 |
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In den Reisekosten inbegriffen sind alle Unterkünfte, Mahlzeiten und Leistungen des Reiseleiters gemäss Reisebeschrieb, sämtlicher privater Bodentransport während der Reise sowie alle Parkeintrittsgebühren. Ebenfalls inbegriffen sind die Leistungen eines erfahrenen Pumaaufspürers sowie – während der gesamten Reisedauer – diejenigen eines unserer eigenen Reiseleiters.
Von den Kosten ausgenommen sind Inlandflüge, Trinkgelder, Reiseversicherung, Eintrittstaxe nach Chile, Gebühren für Übergepäck, private Exkursionen, à la carte Mahlzeiten, Zwischenmahlzeiten, Getränke, Wäscheservice, Telefongespräche sowie sowie alle weiteren rein persönlichen Auslagen. Patagonische Pumas Eine Fotoreise.
Puma "Ginger" © Claudio F. Vidal, Far South Expeditions
Reiseleiter |
Susanne Widmer
Geografin | Entdeckerin | Naturführerin
Die Natur spielt seit jeher eine wichtige Rolle in Susanne’s Leben. Bereits in ihrer Kindheit nahmen ihre Eltern sie mit auf Wanderungen, Velotouren, zum Baden an den See etc. Diese Ausflüge machten sie meist in ihrem wunderschönen und abwechslungsreichen Heimatland Schweiz. Es war somit keine allzu grosse Überraschung, dass Susanne Geografie studierte und sich im Master auf Naturgefahren in Berggebieten spezialisierte. Nach einigen Jahren in der Arbeitswelt nahm sie sich eine Auszeit, um eine einjährige Weltreise zu machen. Was für ein eindrückliches und prägendes Erlebnis dies doch war. Zurück in der Schweiz arbeitete sie in der Seilbahnbranche, bis sie eines Tages den unbändigen Wunsch verspürte, nochmals ins Ausland zu gehen und Patagonien kennenzulernen. Fortan arbeitete Susanne als Reiseleiterin in der Magellanstrasse in einem wissenschaftlich-touristischen Projekt im Zusammenhang mit Buckelwalen. Seit 2017 ist sie nun im extremen Süden Chiles und fühlt sich sehr wohl hier.
Schon immer waren die Bergen Susanne’s zweite Heimat. Sie liebt Wandern, Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhlaufen, Campen etc. und ist dabei stets von Neuem angetan von der grossartigen Atmosphäre in den Bergen. Sie ist Mitglied des Schweizerischen Alpenclubs und hat mehrere Ausbildungen im Rahmen des Bergsports absolviert.
Eine ihrer Lieblingsgegenden in Patagonien ist die Grosse Insel Feuerland. Susanne ist beeindruckt von derer natürlichen und historischen Vielfalt und all ihren diesbezüglichen Reichtümern. Karukinka und Yendegaia mit ihren imposanten Bergen, malerischen Wasserkörpern und inmensen Wäldern im tiefen Süden der Insel gefallen ihr speziell gut.
Susanne ist mehrsprachig (Schweizerdeutsch, Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch) und liebt es, Aktivitäten an der frischen Luft mit Gästen und Freunden zu teilen. In ihrer Freizeit betreibt sie verschiedene Sportarten im Freien, kocht und backt gerne oder geniesst ein gutes Gespräch bei einem feinen Essen zusammen mit ihrem Partner Claudio.
Bei Far South Expeditions ist sie aktuell zuständig für die Produktentwicklung und für Marketingangelegenheiten.
Claudio F. Vidal
Claudio mag das Erkunden und Vogelbeobachten, seit er 12-jährig ist. Aktuell leitet er Vogelbeobachtungs-/Naturreisen und Fotosafaris durch ganz Patagonien, Chile und Südamerika. Er ist einer der zwei Firmengründer und seit jeher eine der treibenden Kräfte hinter dem Konzept und der Unternehmung Far South Expeditions.
Claudio hat ein besonderes Interesse für Meeresvögel und Meeressäugetiere, welche im Humboldtstrom, in Patagonien und in der Antarktis leben. Botanik gehört ebenfalls zu seinen grossen Leidenschaften. Diese hat dazu geführt, dass er sich intensiv und in weiten Teilen der Erde dem fotografischen Dokumentieren von Wildblumen in Wüsten und Mittelmeerregionen widmet. Im Verlaufe der Zeit hat er sich ein beachtliches Archiv angeeignet. Claudio ist aktuell an der Fertigstellung eines Feldführers zu den Vögeln Chiles. Dabei kann er auf die Unterstützung von einigen namhaften, felderfahrenen Ornithologen zählen. Zudem ist er Mitverfasser von mehr als 20 Büchern, u.a. dem vielgepriesenen Werk Vögel Patagoniens, Feuerlands und der Antarktischen Halbinsel. Er ist aktiv involviert in mehrere Ökotourismusprojekte in Chile und ist Gründungsmitglied von Far South Expeditions seit 1997. Er lebt in Punta Arenas.
Patagonischer Puma im Winter, Torres del Paine © Claudio F. Vidal, Far South Exp
Unsere Gäste bez. Pumas und Konservation |
Ich bin sehr glücklich, dass ich kürzlich an einer Pumabeobachtungsreise im Torres del Paine Nationalpark, welche von Far South Expeditions koordiniert wurde, teilnehmen durfte.
Wir hatten eine fantastische Woche und sahen 14 Puma in nur vier Tagen! Erwähnenswert ist dabei, dass nur ein einziges dieser Tiere innerhalb des Parkperimeters gesichtet wurde. Alle anderen 13 Pumas (davon 8 Jungtiere) beobachteten wir auf dem Grundstück der an den Park angrenzenden Estancia. Ausführliche Gespräche mit unserem Führer haben gezeigt, wie wichtig der Einsatz und die Konservationsmassnahmen der ansässigen Bauern sind, wenn es darum geht, den Lebensraum und somit die Ausdehnung dieser grossartigen Wildkatze auszudehnen. Diese vergrösserten Pufferzonen zwischen den Parkgrenzen und möglichen schädlichen Interaktionen mit dem Menschen retten wortwörtlich den Puma sowie all die weiteren Vögel und Säugetiere, welche integraler Bestandteil dieses Ökosystems sind. Wir sahen ein Fülle von Fauna und Flora, die zwischen den Estancias und dem Park lebt und können uns nur vorstellen, wie wichtig diese veränderte Haltung der Bauern gegenüber dem Puma ist, wenn es darum geht, diese eindrückliche Katze zu schützen in einer Gegend, wo sie sich einst frei und uneingeschränkt herumtrieb. Dies ist so wunderbar erfrischend, in einer Welt, in der der Verlust von Lebensräumen und der daraus resultierenden abnehmenden Biodiversität an der Tagesordnung zu sein scheint.
Ich hoffe sehr, dass dieses Projekt fortgeführt wird und dass zumindest in diesem kleinen Gebiet der ursprüngliche Lebensraum der Pumas nach und nach wieder hergestellt werden kann, zu dem, was er einmal war.
Vielen Dank an Far South Expeditions für diese einzigartige Reise, welche mit grösster Professionalität und mit einer exzellenten Servicequalität durchgeführt wurde.
Donovan Rule, South Africa
Reservation |
Um diese Reise zu buchen, bitten wir Sie, unser online Einschreibeformular auszufüllen. Innerhalb von 24 Stunden bearbeiten wir Ihre Anfrage und senden Ihnen eine Buchungsbestätigung sowie eine Rechnung für die Anzahlung. Diese beträgt USD 500 pro Person. Der Restbetrag ist 90 Tage vor Reisebeginn fällig.
Wichtig: Anfragen, die uns am Wochenende oder an Feiertagen erreichen, werden am nachfolgenden Werktag bearbeitet.
Stornierungsbestimmungen
Eine Stornierung kann nur schriftlich und durch diejenige Person erfolgen, welche die Buchung unterschrieben hat. Sie tritt in Kraft an jenem Tag, an welchem sie bei uns eintrifft.
Rückerstattungen werden wie folgt gewährt:
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- Erfolgt die Stornierung 120 Tage oder mehr vor Reisebeginn, wird die Anzahlung abzüglich USD 200 zurückerstattet.
- Erfolgt die Stornierung zwischen 120 und 60 Tagen vor Reisebeginn, ist die Anzahlung nicht erstattbar. Jedoch werden sämtliche Zahlungen, welche zur Begleichung des Restbetrags erfolgt sind, zurückerstattet.
- Erfolgt die Stornierung weniger als 60 Tage vor Reisebeginn, gibt es keinerlei Rückerstattung.
Diese Bestimmungen kommen ebenfalls zur Anwendung bei Verlängerungen (vor oder nach der eigentlichen Reise) sowie bei Transfers zwischen zwei Touren. Zu Ihrem eigenen Schutz empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiseversicherung, welche ggf. die Annulierungskosten übernimmt.















